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Apple stellt iPad vor
Gestern hat Apple in San Francisco die Katze aus dem Sack gelassen und sein neues Produkt – den iPad – vorgestellt. Wie die Online-Ausgabe der Zeitschrift “Internet World” berichtet, soll das 680 Gramm leichte und 13,4 mm breite Gerät mit einem Touchscreen (9,7 Zoll) ausgestattet sein und wird wie auch das iPhone über eine Multi-Touch-Oberfläche bedient.
Mit dem iPhone hat der Tablet-PC zudem noch weitere Gemeinsamkeiten: Wie mit das Smartphone von Apple soll man auch mit dem iPad fast alle der 14.000 Apps aus dem App Store herunterladen und nutzen können. Zudem sind Funktionen wie das Surfen im Internet, eMailen, Videos ansehen, Musikhören und Spielen vorgesehen. Schließt man das Gerät an einen Rechner an, so werden über iTunes alle Anwendungen, Kontakte und auch Fotos synchronisiert. Mit einer als iWorks bezeichneten Software können Präsentationen, Tabellen und Office-Dokumente erstellt werden.
“Es ist so viel intimer als ein Laptop und so viel leistungsfähiger als ein Smartphone”, sagte Apple CIO Steve Jobs begeistert während der Präsentation. “Es ist phänomenal, das Internet auf diese Art in den Händen zu halten.”
Obwohl Apple ein US-Unternehmen ist, hat es wie viele seiner Konkurrenten auch die Produktion nach Fernost ausgelagert. Gefertigt wird der iPad nach Informationen der FAZ von dem taiwanesischen Hightech-Unternehmen Foxconin im südchinesischen Shenzhen. Auf dem Werksgelände sollen bis zu 25.000 Arbeiter an sechs Arbeitstagen pro Woche und zu Monatslöhnen um 200 Euro, die dort als nomal gelten, neben den Apple-Produkten u.a. auch den Amazon E-book-Reader Kindle, Sony Flachbildfernseher und Nokia Smartphones fertigen.
Der Apple iPad soll weltweit ab Anfang März verfügbar sein. Die günstigste Variante soll dann 499 US-Dollar kosten.
China führt Filtersoftware ein
Nachdem das Wall Street Journal vor wenigen Tagen darüber berichtete, ist es nun wohl amtlich: China plant zum 1.Juli die Einführung einer Filtersoftware auf allen Computern. Mit der Software “Green Dam-Youth Escort” sollen demnach vor allem Minderjährige vor “schädlichen Inhalten” geschützt werden, insbesondere Pornografie. Hersteller der Software ist laut Wall Street Journal die Firma Jinhui Computer System Engineering. Nachdem Kritiker angemerkt hatten, die Software diene nur vordergründig dem Sperren von pornografischen Seiten und helfe eigentlich der Regierung Kommunikationsnetze wie Twitter oder politische Seiten zu sperren, hat sich die chinesische Regierung nun dazu geäußert.
Der Zweck sei, die Verbreitung schädlicher Inhalte zu verhindern, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums. “Die chinesische Regierung fördert die gesunde Entwicklung des Internet. Allerdings steuert sie es auf rechtmäßige Art und Weise.” Tatsächlich haben erste Tests nun ergeben, dass die Software tatsächlich nur Seiten mit pornografischen, aber keine mit politischen Inhalten blockiere. Eine Möglichkeit der Änderung besteht allerdings jederzeit.
Unterdessen berichtet das Blog Danwei, dass die Internetdienste wie Twitter und Flickr, die die Regierung vor dem Jahrestag der Niederschlagung der Studentenproteste noch blockiert hatte, teilweise wieder erreichbar seien.
Feige deutsche Politiker!
Eben liefen die 20 Uhr Nachrichten, heute am 19.05.08. Zwei wichtige Schlagzeilen machen mich gleichzeitig sehr traurig. Die Opfer des Sturms Nagris in Burma und die Erdbebenopfer in China. Eigentlich beschäftigt sich unser Blog nicht politischen Themen, jedoch kann man sich einen sachlichen Wut-Ausbruch zur Burma und China Politik nicht verkneifen. Der Besuch des Dalai Lama wird Monate im Voraus geplant, Treffen mit deutschen hochrangigen Politikern wie Walter Steinmeier, Günther Beckstein oder auch Erwin Huber sind vorgesehen. Nach dem ersten Besuch des Dalai Lama bei Bundeskanzlerin Merkel im letzten Jahr reagierten die Chinesen bzw. die chinesiche Führung entrüstet und beschimpften die deutsche Regierung. Der erneute Besuch ruft anscheinend bei einigen deutschen Politikern Angst vor erneuter chinesischer Kritik hervor und man lässt sich von einer herrschaftlichen und kommunistischen Saatsregierung, wie die der Chinesen, dermaßen einschüchtern, dass bereits lang geplante Treffen mit Steinmeier, Beckstein, Huber und Co. abgesagt werden. Fadenscheinige Begründungen von Steinmeier wie “keine Zeit” sind ein Ausruck der Feigheit der deutschen selbsternannten Spitzenpolitiker. Ich schäme mich zutiefst für diese Feigheit, für dieses maßlose Kuschen vor einer chinesischen Wirtschaftsmacht, vor der Wirtschaftsmacht der chinesichen Diktatur, vor der chinesischen Willkür, vor den Weltmeistern im Menschenrechte Verletzen.
Wie soll man als deutscher Bürger, als Bürger der seine Freiheit des Denkens, des Redens und Handelns mit allen Mitteln verteidigen will, auf solch eine feige Haltung seiner eigenen Politker reagieren. Abwählen kann man leider Steinermeier, Beckstein, Huber oder auch Kurt Beck nicht. Kurt Beck soll angeblich bei der Nachfrage zum Empfang des Dalai Lama durch Frau Wieczorek-Zeul gesagt haben “der Scheiß war ja nicht mehr rückgängig zu machen”, jedenfalls äußert sich so die Welt am Sonntag.
Genauso wie unpopuläre Entscheidungen in der nationalen Politk nicht getroffen werden, genauso oder sogar noch eindrucksvoller, kommt der gelebte Populismus der Politker ans Tageslicht. Feigheit, kein Rückgrat, oder um es im jugendlichen Jargon auszudrücken “da haben Steinmeier, Huber, Beckstein, Beck und andere Ihre Schwänze eingezogen”. Erlauben Sie mir diese starken Worte, meine freie Meinungsäußerung nimmt mir niemand weg. Freiheit ist eine Säule unserer Demokratie, lassen sie sich nicht Ihre Freiheit nehmen, lassen sie unsere Grundwerte nicht den Bach hinuntergehen.

