Bisher kleinster GPS-Chip vorgestellt
Donnerstag, Januar 20, 2011 9:06
u-blox hat den nach eigenen Angaben bisher kleinsten GPS-Chip vorgestellt. Der Chip UBX-G6010-NT sei für höchst kompakte, kostengünstige und stromsparende Anwendungen konzipiert, teilte der Chip-Hersteller mit. Der Chip sei bereits in Designs branchenführender Kunden integriert, deren Produktion demnächst hochgefahren werde, so die Mitteilung weiter. Der GPS-Chip ist mit der u-blox-6-Technologie ausgestattet und bietet damit eine schnelle Positionsbestimmung.
Dank der geringen Grösse des Chips finde ein komplettes GPS-System auf einer Fläche Platz, die nicht einmal die Grösse eines Reissnagels habe, kann also auf einer Leiterplattenfläche von nicht einmal 7x8mm verbaut werden, da der GPS-Chip in einem lediglich 5x6x1,1mm messenden Gehäuse sitzt.
Der Chip enthält einen Spannungsregler und einen rauscharmen Verstärker (LNA) und kommt ohne teuren externen Speicher aus. Sowohl temperaturkompensierte Quarzoszillatoren (TCXO) als auch preisgünstigere Quarze für GPS können verwendet werden. Der Chip kann auf einer 2-lagigen Platine integriert werden, was für zusätzliche Kosteneinsparungen sorgt. Der Chip wartet mit einer hohen Empfindlichkeit von bis zu -162 dBm und einer schnellen Aufstartzeit auf über die der Hersteller keine näheren Angaben macht.
Der UBX-G6010 ist laut u-blox durch sein intelligentes Energie-Management besonders stromsparend. Einsetzbar ist der GPS-Chip bei Temperaturen von -40 bis 85 Grad.

Wie verschiedene Quellen berichten, hat sich HTC vor dem U.S. Patent and Trademark Office die Namen “HTC Scribe” und “Scribe” schützen lassen. Dabei soll es sich bei dem Produkt, welches diesen Namen tragen soll, um ein Tablet handeln. Bereits seit April des vergangenen Jahres machen Gerüchte um ein Tablet von HTC die Runde. Zunächst galt der vergangene November als möglicher Starttermin. Nun müssen wir wohl noch ein wenig länger warten, bis das lang erwartete Tablet an den Start geht.
Wanderer nutzen auf ihren Touren bisher nur selten
Rückschlag für die russische Raumfahrt: wegen einer schweren Panne hat Russland auf einen Schlag gleich drei Satelliten für den geplanten Ausbau seines Navigationssystems GLONASS verloren – der Schaden wird auf mehrere 100 Millionen Euro geschätzt. Eine “Proton-M”-Trägerrakete mit drei neuen Satelliten an Bord stürzte mitsamt dem teuren Zubehör bei Hawaii in den Pazifik, wie eine russische Nachrichtenagentur meldete. Grund: die Oberstufe habe nicht die vorausberechnete Umlaufbahn erreicht, so teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Es sei eine Sonderkommission zur Ermittlung der Ursachen für den Fehlstart und die Festlegung des weiteren Vorgehens gebildet worden.
Heutzutage eignen sich Handys – dank des GPS-Empfängers – auch als Navigationshilfe. Gratislösungen gibt es für fast jede Plattform. Mit einem vollwertigen Navi sollten diese jedoch nicht verglichen werden.
Bombenalarm im UPS-Frachtzentrum in Billbrook: UPS-Mitarbeiter waren in der Exportabteilung des Lagers auf ein verdächtiges Gepäckstück aufmerksam geworden. Die Sendung wurde geröntgt, die Bilder zeigten mehrere verdächtige Drähte. UPS alarmierte die Polizei. Die Beamten ließen die Halle evakuieren und die Zugänge abriegeln, auch eine anliegende Straße wurde bis kurz nach Mitternacht gesperrt. Mit einem Wassergewehr wurde der Koffer dann von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts aufgeschossen.
Experten am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin haben ein einfach zu bedienendes Ortungssystem entwickelt, das vor allem besorgte Eltern beruhigen soll. Sollten die Kinder auf dem Nachhauseweg gerne mal die Zeit vertrödeln, soll der Kinder-Finder helfen.

