Kindle DX: besser und billiger

Dienstag, Juli 6, 2010 10:00

Amazon hat eine neue Version seines E-Book-Readers Kindle vorgestellt. Der Kindle DX hat ein neues E-Ink-Display erhalten, das Kontraste um 50 Prozent besser darstellt als das Vorgängermodell. Neu ist außerdem der grafitfarbene Rahmen, die Displaygröße ist mit 9,7 Zoll gleich geblieben und auch das neue Modell verfügt wie Kindle 2 über mobiles Internet per UMTS.

Mit der Neuauflage hat Amazon auch den Preis des Lesegeräts gesenkt. Statt bisher 489 Dollar (399 Euro) kostet das Gerät nun 379 Dollar (309 Euro). Der neue DX kann vorbestellt werden und wird laut Amazon am 7. Juli ausgeliefert. Der E-Book-Reader zeigt Amazon-E-Books sowie die Formate Mobipocket, TXT und PDF an. In seinem E-Book-Shop hat Amazon dafür mehrere 100.000 Bücher, Zeitschriften und Zeitungen im Angebot, allerdings fast ausschließlich englischsprachige.

Erst vergangene Woche hat Amazon den Preis für den kleineren Kindle gesenkt. Der Händler verlangt für den E-Book-Reader mit 6-Zoll-Bildschirm nun 189 Dollar (153 Euro). Zuvor kostete der 6-Zoll-Kindle noch 259 Dollar.

TomTom: Konzentration weiterhin auf eigene Navi-Lösungen

Freitag, Juli 2, 2010 9:10

Quelle: tomtom.com

Auch in Zukunft will TomTom sich ganz auf eigene Navigationslösungen für Kraftfahrzeuge konzentrieren. Laut Unternehmen unterscheidet sich die Nutzung von Navigationssoftware in z.B. Smartphones deutlich von einem eigenen Navigationsgerät und ist deshalb mit einem solchen auch nicht vergleichbar. Kunden bevorzugten ein eigenes Gerät, das sich auf das konzentriert, was es kann – navigieren, so TomTom-Sprecherin Sarah Schweiger.

Daher gebe es von Seiten TomToms derzeit keine Bestrebungen, Entwicklungen der Konkurrenz wie etwa die Kombination aus Smartphone und Navigation nachzueifern. Zwar wird es weiterhin Software-Lösungen für Smartphones geben, die Konzentration der Neuentwicklungen liege aber eindeutig auf den eigenen Navi-Lösungen. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass es aktuell für etwa das iPad noch keine Lösung von TomTom gibt. Eine Lösung für Android-basierte Smartphones ist ebenfalls nicht in Sicht.

Im Rahmen der aktuellen Entwicklungen präsentierte TomTom mit dem Go 1000 Traffic ein neues Gerät, das im Spätsommer im deutschsprachigen Raum erhältlich sein soll. Zu welchem Preis ist jedoch noch nicht bekannt. Für den Einsatz mit TomTom-Live-Services wie etwa TomTom HD-Traffic ist das Gerät jedoch nicht geeignet, da ein Einschub für eine SIM-Karte nicht vorgesehen ist.

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Empfangsprobleme beim neuen iPhone 4

Mittwoch, Juni 30, 2010 10:30

Wie üblich häufen sich die Meldungen über Probleme mit dem Apple-Smartphone sobald eine neue Version veröffentlicht wird, da nun Millionen Nutzer die Möglichkeit haben, ihr Gerät im Alltag zu testen. Ganz oben auf der Liste stehen dabei angebliche Empfangsprobleme. Diese sollen jedoch nur entstehen, wenn man das Gerät mit der linken Hand ans Ohr hält.

Der Grund hierfür ist simpel. Apple hat beim iPhone 4 die Antenne in das das Gehäuse umlaufende Metallband eingebaut. Hält man das iPhone also mit der linken Hand, wird das Metallband weitgehend abgedeckt. Grund dieser Bauert ist, dass somit die sendende Antenne möglichst weit von empfindlichen Weichteilen im Kopf entfernt ist.

So kann es passieren, dass die Empfangsanzeige deutlich um zwei bis drei Stufen abnimmt. Dabei lässt sich aber noch normal telefonieren. Ist der Empfang ohnehin nicht optimal, kommt es auch zu Beeinträchtigung der Gesprächsqualität. Bei den Störungen, über die US-Kunden berichten, könnte auch die Netzausstattung in den USA eine Rolle spielen. Apple hat das Phänomen bestätigt und erklärt, es sei völlig normal, dass der Empfang durch Abdeckung mit der Hand beeinträchtig wäre.

Kleiner Ratgeber: so findet man den passenden Prepaid Tarif

Dienstag, Juni 29, 2010 10:34

Gerade für Menschen, die nur wenige mit dem Handy telefonieren, lohnt es oftmals nicht, einen festen Vertrag abzuschließen. Der Kauf einer Prepaid Karte und das gelegentliche Aufladen des Prepaidkontos sind daher für viele Menschen eine wesentlich sinnvollere Alternative. Bei welchem Anbieter fährt man aber am günstigsten? Das sollte man hinsichtlich der verschiedenen Prepaid Tarife beachten?

Schwerpunkt festlegen

Bevor man sich für einen bestimmten Prepaid Tarif entscheidet, sollte man sich zuerst einmal intensiv Gedanken darüber machen, wo die eigenen Schwerpunkte liegen. Schreibt man z.B. hauptsächlich SMS, sind meist andere Tarife sinnvoll, als wenn man fast nie SMS schreibt, dafür aber
sehr viel telefoniert. Und ist man viel im Ausland unterwegs ist auch dies ein anderes Tarifmerkmal, als wenn man hauptsächlich im Inland telefoniert bzw. SMS schreibt.

Wer hat welchen Anbieter?

Eine zweite, sehr wichtige Frage bei der Suche nach einem günstigen Prepaid Anbieter lautet: Welche Anbieter haben meine Freunde? Sind z.B. die meisten meiner Freunde bei einem ganz bestimmten Anbieter, macht es oftmals deutlich mehr Sinn, eine Karte dieses Anbieters zu kaufen, als die eines beliebigen anderen Providers. Gespräche innerhalb des selben Netzes sind nämlich in aller Regel deutlich günstiger, als wenn man in fremde Netze telefoniert.

Beachtet man diese paar Punkte, sollte es nicht weiter schwer sein, einen günstigen und guten Prepaid Tarif zu finden.

Apple im Fadenkreuz der Datenschützer

Montag, Juni 28, 2010 15:16

Nach den Datenschutzskandalen bei Google und Facebook gerät nun auch Apple in Sachen Datenschutz in die Kritik. Mit der Freigabe des neuen Handy-Betriebssystems iOS 4 lässt sich der Hersteller neue Nutzungsbedingungen von Käufern bestätigen und fragt darin um die Genehmigung, standortbezogene Daten verwenden zu dürfen. Zwar können Nutzer Apple die Zustimmung verweigern, können dann allerdings keine Musik mehr aus dem iTunes Store herunterladen.

Diese so gesammelten Informationen werden nach Angaben von Apple anonymisiert und sollen daher nicht einzelnen Nutzern zuzuordnen sein. Allerdings hat der Käufer nach Freigabe seiner Daten scheinbar keinen Einfluss mehr darauf, an wen die Daten weitergegeben werden – Apple spricht hier von Partnern und Lizenznehmern.

Nach eigenen Angeben will Apple die persönlichen Informationen nutzen, um Dienste und Werbung zu verbessern. So könnten die Informationen zum Beispiel helfen, die neue Werbeplattform iAds besser mit Angeboten lokaler Geschäfte zu verknüpfen.

Die Ortsbestimmung eines Handys ist auf drei Arten möglich. GPS-Empfänger können den Standort auf wenige Meter genau ermitteln. Die Ortung ist allerdings auch über WLAN-Netze in der Nähe möglich. Darüber hinaus können sich Handys über die Mobilfunkzelle orten lassen, in der sie sich gerade befinden.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat Apple wegen der Aufzeichnung der geografischen Aufenthaltsorte scharf kritisiert und warnt vor der Erstellung von Persönlichkeits- oder Bewegungsprofilen. Sie forderte Einblick in Apples Datenbanken. Datenschützer sollen Speicherdauer, Verwendungszweck und Art der erfassten Daten überprüfen.

Android bietet den günstigsten App Store

Freitag, März 19, 2010 18:19

Laut eienr Studie des Marktforschungsinstituts Distimo bietet der Android App Store im Vergleich die meisten kostenlosen Angebot. Hier können die Besitzer eines Smartphones auf 57 Prozent kostenlose Software zugreifen.

Für das sehr beliebte Symbian Betriebssystem lassen sich z.B. im Ovi-Store nur 15 Prozent der Programme kostenlos downloaden, bei Apple und Blackberry sind es immerhin noch 22 Prozent.

Das größte Angebot an Programmen bietet mit Abstand Apple gefolgt von Google mit Android. Die Marktforscher erwarten aber einen starken Anstieg bei Android Geräten, da hier sehr viele neue Typen in den nächsten Monaten erscheinen werden.

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Hausdurchsuchung wegen surfen in offenem W-Lan

Mittwoch, März 17, 2010 9:57

Solange in diesem Fall noch kein entgültiges Urteil gefällt wurde sollten Nutzer vorsichtig sein beim Surfen in fremden Netzen.

Vor kurzem führte die Polizei im bayrischen Traunstein eine Hausdurchsuchung bei einem Mann durch, der beschuldigt wurde in einem offenen W-Lan Netz eines Nachbarn gesurft zu haben. Der Mann wurde dabei beobachtet wie er im Auto sitzend mit seinem Netbook in einem offenen Netz surfte. Die Polizei nahm daraufhin seine Personalien auf und erstattete Anzeige. Da der Mann bei der darauf folgenden Vernehmung keine Aussage machen wollte wurde sein Haus durchsucht und das Netbook beschlagnahmt.

Die Polizei beruft sich dabei auf Artikel 89 des Telekommunikationsgesetzes, welches den Missbrauch von TK-Anlagen unter Strafe stellt. Trotzdem bewegt sich dieser Strafprozess in einer bisher kaum beachteten Grauzone. Natürlich ist es als verwerflich zu sehen in fremden Netzen auf Kosten anderer zu surfen, doch im gleiche Zuge öffnet ein Besitzer der seinen Router nicht verschlüsselt Fremdnutzern auch jede Tür. Der verurteilte Mann hat nun ebenfalls Anzeige gestellt. Es bleibt also noch zu warten, wie sich dieser Prozess noch entwickeln wird.

Verkaufzahlen am PC-Markt

Montag, März 15, 2010 16:46

Für ihre Qualität bekannt für HP nicht umsonst die Verkaufslisten an.

Laut neuesten Marktzahlen ist Hewlett Packard weltweit betrachtet auch weiterhin Marktführer bei Desktop-PCs und Notebooks doch in Westeuropa gewinnt besonders Acer rapide an Marktanteil. Ganze 33,9 Prozent steigerten die Taiwaner ihre Verkaufszahlen im vierten Quartal 2009. Neben Acer konnte von den großen Marken nur Asus noch einen merklichen Zuwachs verzeichnen. Der gesammte deutsche PC-Markt wuchs ebenfalls im letzten Jahr mit 9,9 Prozent ausergewöhnlich stark an. Noch mehr nahmen die Verkaufszahlen bei Notebooks zu, ganze 12 Prozent. Dieses Wachstum ist besonders auf den hohen Absatz von Netbooks zurückzuführen.

Blackberry als Kindle-E-Book

Samstag, März 13, 2010 9:26

Auf der amerikanischen Internetseite von Amazon hat der Konzern kürzlich eine Beta Version der Anwendung eines Kindle Readers für Blackberry Geräte freigeschalten. So können die Besitzer eines RIM Gerätes jegliche E-Books aus dem Amazon Portfolio downloaden und mobil auf ihrem Smartphone lesen. Derzeit sind für den Kindle in Europa 350000 Bücher, 39 Zeitschriften und 101 Zeitungen verfügbar. Allerdings ist die Auswahl an deutschen Titeln weiterhin etwas beschränkt. Es lässt sich also nur hoffen, dass mit dem Erscheinen des Programms in Europa auch die Auswahl für die deutschen Kunden noch einmal aufgewertet wird. E-Book Reader finden Sie sonst auch verschiedenste Modelle bei danto.de.

Auch Mobilfunk wird grün

Donnerstag, März 11, 2010 16:18

Eine typische Sendeanlage verbraucht unglaubliche Mengen an Energie.

Mobilfunkstationen sind große Stromfresser, doch das könnte sich bald ändern. Auf dem Mobil World Congress in Barcelona präsentierte beispielsweise das schwedische Unternehmen Flexenclosure seine Anlage E-Site – eine Kombination aus Sendeanlage, Windrad und Solarkolektoren. Zur Absicherung besitzt die Station zwar noch einen Dieselgenerator, doch Tests in Kenia konnten beweisen, dass mit Windrad und Solarpanels eine Reduktion des Dieselverbrauchs bis zu 94% gegenüber gewöhnlichen Anlagen erzielt werden kann. Bei guter Wetterlage kann die Station sogar Elektrizität an umliegende Haushalte oder andere Stationen abgeben. Noch sind solche Anlagen wohl zu teuer für den massenhaften Einsatz doch es zeigt sich, dass auch die Mobilfunkbranche immer grüner wird.