Archiv für September 2009

6dot bedruckt Labels in Braille

Studenten am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein Gerät entwickelt, mit dem es möglich ist, Standard-Dymobänder in Braille-Schrift zu bedrucken. Dies meldet der News-Ticker Golem.de.

Funktionsweise

An dem als 6dot“ (6 Punkte) bezeichneten gerät befinden sich sechs Tasten. Je nachdem, welche der Tasten gleichzeitig gedrückt werden, erzeugt der Mini-Drucker das entsprechende Zeichen in Blindenschrift und bedruckt das Dymo-Band. Beim Einziehen wird die Größe des Ettiketts automatisch bestimmt. Zur vereinfachung des Abreißens der Schutzfolie auf der Rückseite des Tapes werden die Labels mit einem fühlbaren Einschnitt versehen. Mit den beschrifteten Labels kann man dann Gegenstände markieren, um sie besser aufzufinden. Um für einen gleichmäßigen Druck zu sorgen, benutzt der 6dot ein elektronisches Druckverfahren. Das Gerät wird mit vier AA-Batterien betrieben.

Erster Prototyp

Zurzeit steht noch nicht fest, wann der 6dot auf dem Hilfsmittelmarkt erhältlich sein wird. Bei dem vorgestellten Gerät handt es sich um einen Prototyp. Derzeit melden die MIT-Wissenschaftler ihre Erfindung zum Patent an und suchen noch nach einem Kooperationspartner für die Produktion und den Vertrieb des Druckers.

webOS 1.2 Update

Palm hat am 28.09.2009 das webOS-Update in der Version 1.2.0 heraus gebracht.

Im App Catalog kann man nun seine Kreditkarte hinterlegen, um Einkäufe schneller abwickeln zu können.
Auch können gekaufte und dann willendlich oder evtl. versehentlich gelöschte Programme einfach wieder gewählt und erneut installiert werden – selbstverständlich ohne erneuten Kauf.
Applikationen können nun einfach per SMS oder Email an andere weiterempfohlen werden.

Das Backup schliesst nun neben den Profildaten auch die Links mit ein und der Bluetooth-Verbindungsmanager enthält weitere kompatibele Freisprechanlagen, so z.B. von Toyota und Lexus. Kontakte können nun wie im klassischen PalmOS als vCard versendet werden oder per Email oder an die Freisprechanlage im Auto.

Als Online-Services und Soziale Netzwerke wurde LinkedIn hinzugefügt, so dass Telefonnummern, Bilder und IM-Daten der Kontakte automatisch durch Synergy erfasst und synchronisiert werden. In Emails kann nun in jedem Ordner nach Schlagworten gesucht werden, indem einfach drauflos getippt wird. Durchsucht werden die Felder An, Von, CC und Betreff.

Des Weiteren wurden ein paar Systemeinstellungen verändert, so dass die Systemlautstärke höher gesetzt werden kann, der Mobilfunkteil schneller an- und ausgeschaltet werden kann.
Die Telefonlautstaerke kann nun auch bei aktivem Gespraech und abgeschaltetem Display mit der Lautstärkewippe erfolgen.

Die volle Liste alle 69 AÄnderungen kann direkt bei Palm eingesehen werden.

Palm Pre ab 13.10.2009 bei O2

Das Palm Pre wird in Deutschland offiziell ab Dienstag, dem 13.10.2009 in allen O2-Shops verkauft. Am Abend des Vortags – also am Montag, den 12.10.2009 – wird es in ausgewählten Geschäften eine Pre-Launch-Party geben, welche zwingend eine Anmeldung erfordert. Diese Party steigt in den Flagship Stores in München, Köln und Berlin sowie in den O2-Shops Frankfurt, Hannover und Dortmund. Zu diesem Vorverkauf sind nur geladene Gäste zugelassen und es wird für die ersten 50 Käufer eines Palm Pre das Induktionsladegerät Touchstone obendrauf geben.

Wer lediglich das Palm Pre kaufen und seine eigene wahlfreie SIM-Karte nutzen möchte (z.B. Benutzer der Simyo 1GB-Flat), muss 481 EUR für Palms neustes Flaggschiff bezahlen. Aber auch auf diejenigen, welche gleich einen O2-Vertrag mitnehmen wollen, warten attraktive Preisegestaltungen. So wird das Palm Pre in einem 24 Monatsvertrag zu 1 EUR Anzahlung und 20 EUR monatlicher Kaufpreis angeboten. Das entspricht genau den zuvor genannten 481 EUR Sofortkaufpreis.

Dazu kommt idealer Weise eins der Internetpakete, welche O2 anbietet, wobei das Kleinste Pack S mit 30 MB/Monat für das Palm Pre hoffnungslos unterdimensioniert ist. Um keine bösen überraschungen zu erleben, empfehlen wir auf jeden Fall das Pack M, da es ansonsten mit 50ct/MB nach den 30 MB Inklusivvolumen recht teuer werden kann. Das Pack M beinhaltet eine 5GB-Internet-Flatrate, welche allerdings ab 200 MB auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird. 200 MB/Monat sollten für die meisten Einsteiger ausreichend sein und so stellt das Pack M das beste Preis-/Leistungsverhältnis mit 10 EUR/Monat dar.
Für Anspruchsvolle hält O2 das Pack L bereit, welches zuzüglich 25 EUR/Monat kostet und eine ungedrosselte 5GB-Internet-Flatrate bereitstellt.
Zu allen diesen Tarifen muss noch eine Sprachoption gebucht werden. Am einfachsten ist hier das grundgebührfreie o2o-Angebot, welche unkompliziert 15 ct./Minute in alle deutschen Netze und pro SMS kostet.

Wer eine Flatrate für Sprachtelefonie benötigt, fährt mit den herkömmlichen Genion-L-Verträgen am besten, welche 35 EUR/Monat kostet – zuzüglich Datenoption, also z.B. das Pack M für 10 EUR/Monat, macht in Summe 45 EUR/Monat. Hier wird das Gerät allerdings nicht für 1 EUR sondern für 49 EUR angeboten. Diese Vertragskombination wird voraussichtlich auch von anderen Anbietern, z.B. Mediamarkt, angeboten.

Man muss dazu sagen, dass O2 in Ballungszentren ein recht gut ausgebautes UMTS-Netz mit HSDPA-Versorgung bis zu 7,2 Mbps hat, so dass die Internet-Flatrate hier eine entsprechende Geschwindigkeit auf das Pre zaubern kann, welches seinerseits ohnehin nur 3,6 Mbps beherrscht.

Daraus ergeben sich die folgenden Preisszenarien:
-Wer nur das Palm Pre bei O2 kauft, zahlt einmalig 481 EUR
-Wer das Pack M für 24 Monate nimmt, zahlt 721 EUR
-Das Pack L kostet auf 24 Monate gerechnet 1081 EUR
-Der Genion-L-Vertrag (also inkl. Telefonflatrate) schlägt für 2 Jahre mit 1129 EUR zu Buche.

Hierzu gibt es jetzt folgende Besonderheit: O2 bietet auf alle Onlinekäufe 15 % Rabatt, so dass Schnäppchenjäger hier weiter Preiseinsparungen nutzen können. Demzufolge kostet das Pack M dann nur noch 685 EUR anstatt 721 EUR, immerhin 36 EUR weniger, was equivalent zu einem viertel Jahr kostenloser Internetnutzung ist. Beim Pack L spart man dadurch 90 EUR, was auch knapp 4 Monaten im Tarifmodell entspricht.

Vergleicht man nun jeweils die 10EUR-Tarife von O2 und Simyo, also den 5GB-Tarif von O2 mit der 1GB-Simyo-Flatrate, stellt mann fest, dass O2 grösstenteils UMTS mit HSDPA bietet, wenn Simyo – auf Eplus basierend – primär EDGE anbietet und nur in ausgewählten Städten HSDPA verfügbar hat. O2 bietet einem eine 5GB-Flatrate, Simyo nur 1 GB. Dabei drosselt O2 ab 200 MB auf GPRS-Geschwindigkeit, gerüchteweise soll das aber auch Eplus tun.

Fazit: Während man bei Simyo 10 EUR im Monat bezahlt, kann man bei O2 durch Onlinebestellung den Tarif für 8,50 pro Monat bekommen und hat dennoch das 5fache der übertragungskapazität und das schnellere Netzwerk.

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Navigon: Traffic Live zeigt Staumeldungen auf iPhone an

Zusätzlich zur Navigon-Software „MobileNavigator“ können Nutzer eines Apple iPhone schon bald einen Stauwarn-Dienst nutzen. Der als „Traffic Live“ bezeichnete Service nutzt das Mobilfunknetz zum Empfang aktueller Verkehrsdaten. Nach Angaben von Navigon soll der Dienst präziser als der Staumeldedienst TMC sein.

Das für die Erstellung von Staumeldungen erforderlichen Datenmaterial werde von anderen „Traffic Live“-Teilnehmern, aus Verkehrsschleifen sowie von Fahrzeugflotten-Partnern gewonnen. Beispielsweise werde der zähe Verkehrsfluss auf einer Autobahn erkannt, wodurch dann eine Staumeldung generiert werde. Bei entsprechender Staumeldung könne der Fahrer dann selbst entscheiden, ob das System eine neue Route berechnen soll. Da die Daten im Abstand von wenigen Minuten aktualisiert werden, sollte man hierfür eine Mobilfunk-Flatrate nutzen.

Markteinführung ab Ende Oktober

Ab Ende Oktober wird der Dienst in 14 europäischen Ländern sowie in den USA verfügbar sein. Der Stauwarn-Service, der nur über die die iPhone-Software MobileNavigator bestellt werden kann, kostet in den ersten vier Wochen 19,99 Euro und ist anschließend für einmalig 24,99 Euro buchbar. Zur sicheren Nutzung in Fahrzeugen ist entsprechendes Apple Zubehör im Handel erhältlich.

Navigationssysteme für Blinde: Easee verarbeitet kognitive Laufzettel

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin haben Studenten der Fachhochschule Darmstadt ein Navigationssystem für Blinde vorgestellt, das auf einem Symbian-Handy läuft und das blinde Fußgänger per Sprachausgabe führt. Im Gegensatz zu bereits auf dem Markt erhältlichen Lösungen zeichnet sich das als „Easee“ bezeichnete System jedoch durch eine Besonderheit aus, denn es verarbeitet sogenannte kognitive Laufzettel. Dies berichtet der Nachrichten-Ticker von golem.de.

Leitlinien und markante Punkte

Unbekannte Wege, die ein blinder Fußgänger täglich zurücklegt, werden oft mit sehender Hilfe in einem so genannten Mobilitätstraining eingeübt. Dabei lernt der Blinde, sich mit dem weißen Blindenstock pendelnd, an inneren Leitlinien wie Hauswänden und Gartenzäunen sowie äußeren Leitlinien (beispielsweise Bordsteinkanten) zu orientieren. Zwischen den beiden Leitlinien, also auf der inneren Leitlinie, befindet sich der Fußgängerweg. Beim Lernen eines unbekannten Weges prägt sich nun der blinde Fußgänger beispielsweise die Beschaffenheit der mittleren Leitlinie (gepflasterter Weg), der innere Leitlinie (Lattenzaun) und Hinweise zu markanten, mit dem Stock ertastbaren Punkten an Straßenkreuzungen (am Ampelpfosten rechts abbiegen) ein. Diese Angaben werden als kognitive Laufzettel bezeichnet und werden beim erneuten Zurücklegen der gleichen Route wieder abgerufen.

Easee verarbeitet kognitive Laufzettel

Diese kognitiven Laufzettel macht sich auch das Navigationssystem Easee zu Nutze, indem es diese für eine bessere Navigation erforderlichen Informationen per Sprachausgabe an den Blinden übermittelt. Dabei sind das Handy und der auf dem Blindenstock angebrachte GPS-Empfänger per Bluetooth miteinander verbunden. Die bisher verfügbaren kognitiven Laufzettel haben Mobilitätstrainer und Blindenverbände erstellt. Da die Routen auf dem Handy gespeichert sind, soll die Navigation auch möglich sein, wenn das GPS-Signal nicht empfangen wird. Mit den Tasten auf dem Navigationsgerät kann sich der blinde Nutzer den aktuellen Eintrag noch einmal anhören oder Informationen zur bisher zurückgelegten Route abrufen.

Online-Community nicht ohne Qualitätskontrolle

An der Fachhochschule Darmstadt denkt man bereits daran, blinden Nutzern den Zugang zu einer Online-Community und somit das Einstellen eigener kognitiver Laufzettel zu ermöglichen, die dann mittels einer Software auf das Handy übertragen werden können. Dies sei jedoch, so Gunter Sterr, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Advanced Learning, Medien und Simulation der FH Darmstadt, nur bei Einrichtung einer Qualitätskontrolle möglich.

Entwicklung mit Nutzerbeteiligung

An der Entwicklung des Navigationssystems haben die Studenten zwei Semester lang gearbeitet. Hierbei floss auch das Feedback blinder Probanden ein. Auf der IFA waren die blinden und sehbehinderten Besucher begeistert und nutzten die Gelegenheit, das System selbst einmal zu testen.

Palm vs. Apple: Update-Schlacht der Systeme

Das Katz- und Mausspiel zur Synchronisationsmöglichkeit eines webOS-Gerätes (z.B. Palm Pre, Palm Pixie) zwischen Palm und Apple geht weiter. Palm ermöglicht es seinen Geräten DRM-freie Musik aus iTunes heraus zu laden, Apple verfolgt das Ziel, Nicht-Apple-Geräten dieses zu untersagen. So begann eine Update-Schlacht der Systeme (wir bericheten).

Während Apple mit neuen iTunes-Updates permanent versucht, diese (in Apple’s Augen) Sicherheitslücke zu schliessen, schafft Palm mit neuen webOS-Updates für z.B. den Palm Pre neue Möglichkeiten, diese wiederum zu ermöglichen.

Steve Jobs, Apple’s CEO, hat auf der jüngsten Keynote die neue iTunes-Version 9 vorgestellt. Auch hier ist diese Synchronisationsmöglichkeit für Fremdgeräte wieder unterbunden worden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann Palm ein webOS-Update heraus bringt, um dieses wieder zu ermöglichen.

Palm stellt zweites webOS-Gerät “Palm Pixi” vor

Palm hat sein zweites auf webOS basiertes Gerät vorgestellt. Entgegen dem bisher einzigen, Palm Pre (wir berichteten), bietet das neue eine feste, allzeit zugängliche Fronttastatur, welche den alten PalmOS Treos sehr ähnlich ist. Im Grossen und Ganzen sind die Funktionen des Palm “Pixi” genannten Gerätes gleich zum schon exisiterenden Palm “Pre”, allerdings kommt ein neuerer, noch stromsparender, Prozessor (erstes Gerät mit Qualcomm’s hochperformantem Prozessor MSM7627) zum Einsatz und leider hat das Gerät kein WLAN.

Bisher ist das Pixi rein für den US-Amerikanischen Markt konzipiert, da es das dort vorherrschende CDMA-Mobilfunknetz unterstützt. Zuzüglich beherrscht es aber den Datanturbo EVDO, welcher vergleichbar HSDPA für europäische UMTS-Netze ist. Das Pixi kommt direkt mit der neuen webOS-Version 1.2 und bringt eine neu entwickelte und native Facebook-Applikation für webOS mit und wird erstmals auch MMS unterstützen. Das Gerät hat 8 GB Speicher, welcher (z.B. durch Speicherkarten) nicht erweiterbar ist, ein 2.63 Zoll grossen Bildschirm, eine 2 Megapixel-Kamera mit einem leistungsstarken Kameralicht sowie eine 3.5 mm Standard-Klingenbuchse für Kopfhörer.

Der Gestenbereich befindet sich auch hier in einem freien Bereich unmittelbar unterhalb des Bildschirms und oberhalb der Tastatur. Das Pixi unterstützt neben Bluetooth 2.1 mit EDR auch GPS, sowie Licht-, Lage- und Beschleinugungssensoren. Ein 1150 mAh-Akku soll für ausreichend Standby-, Arbeits- und Sprechzeit genügen. Das Gerät ist 55mm x 111mm x 10.85mm klein und wiegt 99.5 Gramm.

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Auch das Palm Pixi wird sich – genau die das Palm Pre – induktiv, d.h. ohne ein Ladekabel anzustecken – laden lassen. Dazu wird lediglich der Akkudeckel durch einen speziellen Induktionsdeckel ausgetauscht und schon kann das webOS-Gerät schnurlos per Induktion mit dem speziellen Tischlader geladen werden. Dieses ist insb. für Geschäftsleute oder solche interessant, die das Smartphone schnell von der Ladehalterung ziehen wollen, ohne es umständlich erst aus einer Dockingstation nehmen zu müssen.

Es wird viele Nutzer verwundern, warum Palm im Pixi kein WLAN verbaut hat, zumal es ein wichtiges Kriterium und Leistungsmerkmal heutiger Smartphones ist. Allerdings schmälert WLAN die Betriebsdauer signifikant, da es es als grosser Energiefresser gilt, und allzu leicht vom Benutzer bei Nichtbenutzung vergessen wird auszuschalten. Palm konnte somit die Nutzungsdauer gegenüber dem Palm Pre signifikant steigern.

Wer dennoch komfortabel zu Hause seine Mails abrufen oder im Internet surfen möchte, dem sei ein Bluetooth Access Point (BTAP) empfohlen. Der sehr beliebte, jedoch nicht mehr hergestellte, BTAP “blue2net” von Siemens übernahm die Aufgabe des lokalen Netzwerkanschlusses für PalmOS-PDA’s wie auch -Smartphones und kann selbstverständlich auch mit dem Palm Pixi hervorragend zusammenarbeiten. Das Pixi unterstützt zwar Bluetooth 2.1 (mehrfache BT-Verbindungen) und durch EDR (Enhanced Data Rates) auch hohe Datenraten bis zu 2 MBit/s, jedoch nicht der leicht veraltete BTAP blue2net. Wer jedoch mit Bluetooth 1.0-typischen Datenraten von bis zu 768 kBit/s leben kann (zum Vergleich: Das ist knapp 4 mal so schnell wie EDGE und doppelt so schnell wie UMTS), der ist mit einem BTAP für zu Hause sehr gut beraten, um seine Mobilfunkkosten gering zu halten. Eine sehr gute Breitbandanbindung zu Hause kann auch schneller als eine schlechte HSDPA-Anbindung sein und letztlich spielt es dem Endanwender auch keine Rolle, ob die Mail innerhalb von 1 Sekunden oder 0.2 Sekunden reinkommt.

Weitere Brodit Proclips und Halterungen im Shop verfügbar

Kürzlich wurde das Brodit Sortiment im Shop um neu verfügbare Proclips und Halterungen ergänzt. Damit sind nun für fast alle aktuell am Markt verfügbaren Automodelle die passenden Proclips erhältlich.

Das gleiche gilt für die gerätespezifischen Brodit Halterungen, so dass für nahezu alle aktuellen mobilen Geräte wie Smartphones, Handys, Navigationsgeräte und PDA’s zur paßgenauen Befestigung im Auto online ausgewählt und auch gleich bestellt werden können.

Sony Digitalkameras: Teilweiser Rückruf des Modells DSC-W170

Für einige Modelle der Digitalkamera Cybershot DSC-W170 hat Sony eine Rückrufaktion gestartet. Wie der Online-Ticker golem.de berichtet, befänden sich am Gehäuse rund um das Objektiv Metallpartikel, durch die man sich verletzen könne. Von den Betroffenen Kameras ersetzt Sony die Gehäuse kostenlos.

Die Kamera war erst im April letzten Jahres auf den Markt gekommen. Folgende Modelle sind von der Rückrufaktion betroffen:
Geräte mit rotem Gehäuse und folgenden Seriennummern: 7460001 – 78639507470501 – 78645507477401 – 78323507480901 – 7863050.
Bei den Geräten mit goldfarbenem Gehäuse sind die Seriennummern 7464251 – 78903507464851 – 78915007479501 – 78908007484551 und  7895200 betroffen.
Geräte mit schwarzem Gehäuse: 7450601 – 78680007453001 – 78574507477501 – 77862007479401 – 7861450.

Aufatmen können jedoch Besitzer silberfarbener Kameras, da diese nicht von dem Defekt betroffen sind. Die Seriennummer Ihrer Kamera finden Sie an der Unterseite des Geräts.

iMac und Mac mini: Leisere Laufwerke durch Firmwareupdate

Apple stellt aktuell gleich zwei Firmwareupdates für den iMac sowie den Mac mini bereit: Mit dem Firmwareupdate 1.2 für den Mac mini löst Apple Kompatibilitätsprobleme mit DDR-Speicherriegeln. Gleichzeitig dient es als Grundlage für ein weiteres Update. Dieses ermöglicht die Nutzung einer als „Wake on Demand“ bezeichneten Funktion. Sie erlaubt es einem „schlafenden“ Mac-Rechner, über eine LAN- oder WLAN-Verbindung anderen Rechnern seine Dienste anzubieten.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Mac-Rechner über das LAN oder WLAN aufgeweckt werden kann. Befindet sich der Mac-Computer im Schlafzustand, so muss er sich regelmäßig bei eienm Bonjour-Sleep-Proxy melden und hierzu kurz in den Wachzustand wechseln. Hierbei geben Leopard-Laufwerke laute, in ruhigen Umgebung störende Laufgeräusche von sich. Nach Installation des Superdrive-Firmware-Updates 3.0 werden diese Geräusche beseitigt. Betroffen sind von diesem Problem 20- und 24-Zoll-Geräte der 2009-er Mac-Serie und der mit zwei Grafikausgängen ausgestatteten Mac Minis.

Im Gegensatz zum Mac Mini Firmware-Update, muss man das Superdrive-Firmware-Update von der Apple-Website herunterladen und anschließend manuell installieren. Auf dem iMac muss zuvor jedoch das EFI-Firmware-Update 1.4 und auf dem Mac Mini das EFI-Firmware-Update 1.2 vorhanden sein. Diese lassen sich über die Softwareaktualisierung des Mac-Betriebssystems in das System einbinden.

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