Archiv für Juli 2009
Gerücht: Philips mit Android Smartphone noch in 2009
Laut dem Internetforum Engadget arbeitet Philips zur Zeit an der Zulassung eines Android Mobiltelefons. Das Telefon mit der Bezeichnung V808 soll eine Touchscreendiagonale von 8,1 cm haben, eine HVGA auflösung und eine Kamera, die mit einer Auflösung von3,2 Megapixeln auch Videos aufzeichen kann.
Das Telefon, dessen Bezeichnung auch unter der Philips Hausmarke “Xenium” auf den Markt kommen könnte ist noch für dieses Jahr in Europa zu erwarten.

WebOS-Update 1.1.0
Seit der PUGcast-Ausgabe im letzten Monat ist mit webOS viel pasiert, und so hat Palm die UPdates 1.0.3, 1.0.4 und 1.1.0 herausgebracht. Die Updates bestanden in wesentlichen Teilen aus Sicherheitsupdates, brachten dem Benutzer aber auch viele Verbesserungen der bestehenden Programme. Wie wir berichteten, handelt es sich bei webOS-Updates um Zwangsupdates, welche vier mal verschoben werden können, nach einer Woche aber ohne Benutzerintervention automatisch installiert werden.
Mit dem am 23. Juli erschienenden Update in der Versionsnummer 1.1.0, hat Palm Demo-SW von den Geräten entfernt, Formattierungsprobleme im Email-Client behoben, den Bildernachrichtendienst verbessert, weitere Sonderzeichen eingeführt, Youtube-Ubterstützung verbessert, SMS das 24 h-Format fuer uns Europäer beigebracht und in die Anwendung Facebook weitere Leistungsmerkmale implementiert.
Das wirklich besondere aber ist, dass Palm mit dem Update so lange gewartet hat, bis Apple mit dem iTunes-Update die Synchronisationsmöglichkeit zwischen Palm Pre und iTunes unterbunden hat. Das hat Palm mit dem wenige Tage später erschienenden webOS-Update 1.1.0 nämlich wieder ermöglicht – sehr zu Freude der Palm Pre-Nutzer und sicherlich zum Verdruss Apple’s.
Palm arbeitet demnach an zwei Fronten. Zum Einen unterbindet man den Hackern der Hombrew-Szene das Nutzen von Sicherheitslücken, um eigene Programme unter webOS auszuführen, zum Anderen agiert Palm selbst als Hacker, indem es Lücken in iTunes nutzt, welches das Erkennen und Nutzen der Geraete unter iTunes überhaupt ermöglicht.
Die Zukunft Palm’s neuer webOS-Geräte wird längst nicht mehr durch Hardware bestimmt – hier gleichen sich fast alle aktuellen Geräte aneinander an. Der Kriegschauplatz wird durch die bessere Software bestimmt, bzw. die Möglichkeiten, welche damit einhergehen und dem Benutzer so Tür und Tor öffnen.
Zu hoffen bleibt, dass Palm auch weiterhin die Möglichkeit der iTunes-Synchronisation bietet und sich evtl. sogar mit Apple legal über eine Nutzung und Anbindung von webOS-Geräten einigen kann.
Google Latitude für iPhone
Google hat eine Version des Lokalisierungsdienstes Latitude für das iPhone hrausgebracht. Damit ist es möglich – in einer Art sozialem Netzwerk – seine Geoposition mit anderen auszutauschen, bzw. die Position seiner Freunde kartographiert zu sehen. Das macht Sinn, wenn man sich (spontan) mit Freunden in der Nähe treffen möchte.
Die Position kann automatisch per GPS oder manuell gesetzt werden. Auch kann der Aktualisierungsmodus permanent ausgeschaltet werden, wenn man seine Position anderen gar nicht mitteilen möchte.
Apple hat Google darum gebeten, Latitude als Webapplikation, welche im Browser Safari läuft, zu entwicklen. Dadurch kann das Programm nur dann laufen, wenn der Browser aktiv ist und erlaubt somit keinen Hintergrundbetrieb.

HTC Click – ein weiteres Android Mobiltelefon angekündigt
In Vietnam wurde das kommende Mobiltelefon HTC Click gesichtet. Über den Erscheinungstermin des auf AndroidOS basierenden Geräts kann man bisher nur Vermutungen anstellen, doch durch den avisierten Preis von unter 300 EUR wird eine beachtliche Aufmerksamkeit auf das Gerät zukommen.

Die außergewöhnlich größe Navigationtaste ist eines der herausragenden Merkmale des neuen Geräts. Das Erscheinen des Gerätes in den einschlägigen Foren passt sehr gut zu der Ankündigung von HTC, seinen Android-Geräteanteil noch in diesem Jahr stark zu erhöhen.

Nokia Internet Tablet N900 steht in den Startlöchern
MobileCrunch schreibt, dass der auf Maemo5-Linux basierende Nachfolger des Nokia N810, das Nokia N900, nicht nur den neuen OMAP3-Prozessor haben wird, sondern auch mit 3G (UMTS) und HSPA kommen wird.
Nokia hat bereits Erfahrung mit Hochgeschwindigkeitsmobilfunk, da sie eine WiMax-Version des N810 Mitte 2008 auf den Markt brachten, welches jedoch aufgrund der schlechten WiMax-Verfügbarkeit wieder vom Markt nahmen.
Ausserdem wird das N900 mit WiFi (802.11bg), Bluetooth 2.0 EDR (Enhanced Data Rates) bis zu 2MBit/s Übertragungsgeschwindigkeit, 3.5 Zoll-Bildschirm und OpenGL und einer 5 MEgapixel-Kamera ausgerüstet sein. Zuzüglich dessen, wird das Gerät 32 GB RAM haben und per microSD-Karten um weitere 48 GB erweiterbar sein.
Gerüchteweise soll das N900 bereits im July oder August bei T-Mobile Europe verfügbar sein, im Herbst dann in den USA folgen.

Gerücht: HTC bald mit 50% Android Geräten
Laut einem Bericht der DigiTimes wird im kommenden Jahr jedes zweite von HTC angebotene Mobiltelefon ein AndroidOS-Gerät sein. HTC ist bereits jetzt der Hersteller mit den meisten Android-Geräten am Markt (G1, HTC Magic und demnächst das G2 Hero, welches seit kurzem bei Expansys vorbestellt werden kann.

Der einzige am Markt befindliche Konkurrent ist bisher Samsung mit seinem bei O2 erhältlichen i7500. Im Jahr 2009, so heißt es weiter in dem DigiTimes-Artikel, werden ca 30% aller HTC Geräte auf Android basieren, dies wiederum ist ein Indiz für weitere Neuerscheinungen aus dem Hause HTC bis zur Weihnachtssaison diesen Jahres.

Windows 7 ab 6. August als Finale Version erhältlich
Microsoft hat nun angekündigt, dass das neue Betriebssystem Windows 7 ab 6. August in der finalen Version verfügbar sein wird. Doch Microsoft wird die finale Version voon Windows 7 nicht gleich allen Zielgruppen zum Downloaden anbieten. Die Freigabe wird an unterschiedlichen Tagen erfolgen.
Kindle kommt doch noch nicht nach Deutschland
Wie nun bekannt wurde, kommt der E-Book-Reader Kindle doch noch nicht nach Deutschland. Bisher weiß man, dass sich Firmenchef Jeff Bezos mit den Mobilfunkbetreibern wie T-Mobile und Vodafone nicht auf einen Preis einigen konnte. Die Wirtschaftswoche veröffentlichte das Zitat eines Amazon-Managers, der die Preisvorstellungen völlig überzogen findet. Auch der deutsche Amazon-Partner konnte dies bestätigen.
Online-Banking für das iPhone
Desktop-Hotsync mit Palm Pre (inkl. Conduit-Unterstützung)
Der Palm Pre ist primär für Datenkommunikation mit der Wolke gemacht, so Palms Vision eines modernen Betriebssystems. Mailabgleich geschieht beispielweise mit Google Mail, abenso die Adresssynchronisation. Ein Abgleich der Adressen wird automatisch mit den Kontakten in Facebook abgeglichen und evtl. ergänzt. Getwittert wird unterwegs über die Datenvberbindung, ebenso gelesen in der Wikipedia – alles online. Vorbei die Zeiten, in denen die aufbereitete Mobilversion der Wikipedia (z.B. der Palm User Group Neuss/Düsseldorf) auf einer SD-Karte auf dem Gerät vorgehalten wurde. Der moderne Mensch lädt nach, wenn er etwas lesen möchte. Das macht nicht nur den Benutzer, sondern auch den Netzbetreiber glücklich, denn eine Datenoption ist hier Pflicht.
Der klassische Hotsync hat mit Palm’s neusten webOS-Gerät ausgedient – sehr zum Leidwesen der Nutzer. Viele hängen an ihren alten und liebgewonnen PalmOS5-Applikationen, wie z.B. Handyshopper, DateBK, Bonsai, etc. und so war eine der grössten Erwartungen, ob es unter webOS möglich sein wird, PalmOS5-Applikationen ausführen zu können. Palm stellte direkt keine Emulation bereit, erlaubte allerdings ausdrücklich ihren SW-Partnern das Entwicklen entsprechender Funktionalitäten, bzw. Programme. So hat motionApps sich der Sache angenommen und schon frühzeitig nach erscheinen von webOS einen PalmOS5-Emulator namens “Classic” vorgestellt. Da die Hotsync-Funktionalität noch nicht zur Verfügung stand, mussten Installtionen z.B. von der Karte vorgenommen werden, ein Weg, der nicht immer geht. Die PalmOS5 Java Virtual Machine laesst sich so z.B. unter PalmOS nicht installieren.
Nun hat motionApps nachgelegt und kündigt den Hotsync fuer Classic an. Mit ausgewählten Testgeräten soll dieser bereits im Labor laufen, per Kabel und WLAN/Bluetooth ebenso synchronisieren, wie Conduits (Programmschnittstellen zu individuellen Programmen, z.B. Wetterupdates, Zeitsynchronisation, etc.) erlauben und auch mit MS Outlook synchronisieren.
Damit lassen sich nicht nur alle alten und liebgewonnen PalmOS5-Programme behalten, sondern auch alle diejenigen Tools, welche mit dem Hotsync einn automatischen Datenstrom auf das Gerät gespült haben weiterhin nutzen. Für den Ein oder Anderen ist sicherlich interessant, dass der Migrationsprozess (Mitnahme all seiner PIM-Daten) von PalmOS5 zu webOS jetzt klassischer Weise per Hotsync und nicht über die Wolke geschehen kann, so wie es Palm einst vorgesehen hatte.
