Archiv für Oktober 2007
Schutzfolien aus eigener Produktion
Der deutsche Hersteller Dantotec hat ab 15.10.2007 die Produktion hochwertiger Schutzfolien für verschiedenste Displays wieder zurück nach Deutschland geholt. Die Folien werden unter dem Handelsnamen OnScreen vertrieben.
Neben der Möglichkeit, individuelle Sondergrößen herzustellen, kann extrem schnell auf Kundenwünsche eingegangen und spezielle Formen hergestellt werden. Displayfolien werden immer wichtiger, da neue Consumer Electronic Geräte mehr und mehr auf große und damit teure Dislays setzen. Ein Kratzer in diesen kleinen Bildschirmen ist nicht nur ärgerlich, sondern kann im Extremfall dazu führen, daß das Display an dieser Stelle springt. Darüberhinaus kann ein Kratzer die Bedienung von Touchscreens stören oder gar verhindern. Ein Austausch des Displays ist nicht nur extrem kostspielig, sondern behindert auch die tägliche Arbeit, da das Gerät in der Regel zur Reparatur eingesandt werden muss.
Ein weiteres Plus von hochwertigen profesionellen OnScreen Schutzfolien ist die Erhaltung des Wiederverkaufswerts des Gerätes. Sollte das Gerät wieder verkauft werden, ist das Disyplay in einem perfekten Zustand. Keine Kratzer oder tiefe Riefen mindern den Verkaufspreis.
Die produzierten Folien sind für Handys, TFTs, Notebooks, Touchscreens, Plasma Bildschirme, Industrie PCs, Digicams, Digitalkameras, MDE Geräte, Handhelds, MP3 Player, Navigationssysteme, Spielekonsolen, Videokameras und viele weitere Displays verfügbar. Kundenspezifische Größen können innerhalb weniger Tage realisiert werden.
Die OnScreen Schutzfolien sind in 2 Varianten verfügbar:
- Der anti-reflektierende Typ schützt zum einen durch eine 0,15 mm starke Spezialfolie, zum anderen ist die Oberfläche so behandelt, daß störenden Lichtreflexion zum größten Teil verhindert werden. Ein Ablesen wird wieder möglich. Die Folienstärke behindert nicht die Funktion moderner Touchscreens.
- Der ultra-klare Typ schützt ebenfalls durch eine 0,15 mm starke Spezialfolie teure Displays. Im Gegensatz zur anti-reflektierenden Variante, weist die ultra-klare Schutzfolienoberfläche keine anti-reflektierende Eigenschaften auf. Der ultra-klare Typ wird vorzugsweise für Handy Displays und in Innenräumen geeignet. Farbdetails des Displays werden sogar noch brillanter.
Neben den schützenden und anti-reflektierenden Eigenschaften sind die OnScreen Folien passgenau geschnitten. Bei Modellen mit runden Kanten oder Aussparungen werden diese natürlich mit berücksichtigt. In der Regel ist so das komplette Display geschützt.
Das Aufbringen der Schutzfolien stellt keine Hürde dar, weil keine Klebestoffe verwendet werden. Die Haftung auf glatten Oberflächen wird mit einer speziellen Silikonhaftschicht realisiert. Ein Verrutschen oder selbsttätiges Ablösen ist nicht möglich. Durch die Ausnutzung physikalischer Eigenschaften kommt das Display nicht mit agressiven Klebstoffen in Kontakt.
Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften:
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optimaler Schutz des Displays durch 0,15 mm starke Spezialfolie
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hohe Lebensdauer
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Kostensenkung durch drastisch verringerte Displayreparaturkosten bzw. Reparaturen sind gegebenfalls nicht mehr notwendig
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Reduzierung der Ausfallzeiten bedingt durch defekte Displays
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Optimierung des Schreibgefühls; Kundenzufriedenheit steigt
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Antireflexionsschicht vermindert Blendeffekte auf dem Display (Model Non-Reflecting)
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einfachstes Aufbringen der Schutzfolien
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hohe Temperaturbeständigkeit (-18 °C bis 100 °C getestet)
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leicht zu Reinigen
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beständig gegen Ethanol (Alkohol)
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beständig gegen die meisten Fette und Öle
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hinterläßt keine Klebereste auf dem Display
Nokia kauft Navteq fuer 5,7 Milliarden Euro
Uebermittelte Golem.de-News vom 01.10.2007:
Navigations-Spezialist soll Nokia staerken
Der finnische Handy-Hersteller Nokia kauft fuer rund 5,7 Milliarden Euro das US-Unternehmen Navteq, das Navigations-Software entwickelt und anbietet. Schon vorab waren die Gespraeche zwischen Nokia und Navteq bekannt geworden.
Nokia zahlt 78,- US-Dollar in bar fuer jede Navteq-Aktie, insgesamt 7,7 Milliarden US-Dollar. Die Aufsichtsraete beider Unternehmen haben der Uebernahme zugestimmt, noch muessen aber auch die Navteq-Aktionaere sowie die Aufsichtsbehoerden der Uebernahme zustimmen. Fuer Nokia ist dies die bislang groeßte Uebernahme in der Firmengeschichte.
Mit Navteq erhaelt Nokia Zugriff auf deren Kartenmaterial und Navigations-Expertise, Technische Plattform und Kunden. Auch kuenftig soll Navteq seine Industrie-Kunden weiter mit Kartendaten und Software versorgen, darunter Chrysler, Ford, Mercedes-Benz und VW. Nokia will durch den Zukauf aber zugleich seine Expertise in Bezug auf ortsbezogene Dienste verbessern, haben die Finnen doch angekuendigt, staerker in Webdienste und mobile Inhalte investieren zu wollen. Nokia sieht in diesem Bereich große Wachstumsmoeglichkeiten, da die Dienste zunehmend massentauglich werden. Noch aber verdient Nokia vor allem mit Mobiltelefonen sein Geld.
Navteq wurde 1985 gegruendet und erzielte 2006 einen Umsatz von 582 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen beschaeftigt rund 3.000 Mitarbeiter in 168 Bueros in 30 Laendern.
Quelle: http://www.golem.de/0710/55087.html
Lernende GPS-Suche macht uhrzeitabhaengige Vorschlaege
Uebermittelte Golem.de-News vom 01.10.2007:
Suche laeuft unter Windows Mobile
Das Palo Alto Research Center, kurz PARC, hat einen lernenden City Guide fuer Smartphones vorgestellt, der seinem Besitzer anhand von GPS-Daten und Uhrzeit entsprechende Vorschlaege fuer Restaurants, Laeden oder Kino unterbreitet. Die Firma Dai Nippon Printing (DNP) will das System ab Fruehjahr 2008 in Japan testen, serienreife Geraete werden fuer das Fruehjahr 2009 erwartet.
Die Suchmaschine, die derzeit noch unter dem Codename Magitti gehandelt wird, ist eine mobile Anwendung, die einem Fremden nuetzliche Informationen vor allem dann bietet, wenn er durch die Straßen einer unbekannten Stadt laeuft und nicht genau weiß, was er sucht. Ihm werden anhand seiner Geo-Position und der Uhrzeit Vorschlaege mit Restaurants, Laeden, Museen, Kinos oder Bars gemacht. Dabei zeigt das Geraet nur die Orte an, die auch geoeffnet sind. Es gibt also keine ueberfluessigen Informationen zu Laeden oder Museen, die bereits geschlossen haben.
Ferner beruecksichtigt die Suche fruehere Praeferenzen. Je mehr der Nutzer mit dem Geraet arbeitet, indem er viele Suchanfragen losschickt und indem er die Suchergebnisse bewertet, desto genauer passt sich das System seinen Praeferenzen an und macht entsprechende Vorschlaege.
Zusaetzlich verarbeitet die Suche kollaborative Filter, um Plaetze vorzuschlagen, die andere Nutzer mit aehnlichen Profilen bereits positiv bewertet haben. Außerdem kann die Suche E-Mails und SMS auf dem Mobiltelefon auslesen und auch daraus Suchhinweise generieren. Die Analyse der Informationen laeuft dabei auf dem Handy, nicht auf einem Server, wie es beispielsweise bei Werbeeinblendungen fuer Google Mail alias Gmail der Fall ist. Der Datenschutz soll dabei gewaehrleistet sein.
Die Suche arbeitet derzeit nur unter Windows Mobile und umfasst eine grafische Oberflaeche, die ein 5-Wege-Steuerkreuz abbildet, ueber das navigiert wird.
PARC ist eine Firmengruendung des Druckerherstellers Xerox. Der Start-up-Foerderer arbeitet mit Sponsoren zusammen, um neue Technologien zu entwickeln und zur Marktreife zu fuehren.
Quelle: http://www.golem.de/0710/55074.html
Diebe dekodierten Navigationsgeraete fuer ueber 100.000 Euro
Uebermittelte Golem.de-News vom 24.09.2007:
Geklaut, dekodiert, wiederverkauft
Die Polizei hat eine Diebesbande dingfest gemacht, die bundesweit teure Navigationsgeraete aus Autos gestohlen haben soll. Danach wurde die Beute dekodiert und weiterverkauft. Der Wert der Navigationsgeraete soll ueber 100.000 Euro betragen.
Die Bande soll den Ermittlungserkenntnissen zufolge zwischen Oktober 2006 und Juli 2007 ueberwiegend in Berlin, aber auch in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sueddeutschland eine Vielzahl von Navigationsgeraeten im Wert von 1.000 bis 2.500 Euro pro Stueck entwendet haben. Dabei wurden die Tuerschloesser der Fahrzeuge geknackt oder Scheiben eingeschlagen.
Die mutmaßlichen Diebe, darunter drei der gestern Festgenommenen im Alter von 28, 30 und 35 Jahren, sollen dafuer je nach Modell zwischen 100 bis 300 Euro pro Geraet erhalten haben, so die Polizei. Ein in Berlin lebender 40-Jaehriger soll die Geraete dekodiert und fuer 450 bis 600 Euro weiterverkauft haben. Abnehmer war den Ermittlungen zufolge unter anderem ein 27-Jaehriger aus Guetersloh.
Das Amtsgericht Tiergarten erließ auf staatsanwaltlichen Antrag Haftbefehle fuer die fuenf bekannt gewordenen Personen wegen gewerbsmaeßigen Bandendiebstahls bzw. Hehlerei. In Berlin wurden zudem zwoelf bzw. im restlichen Bundesgebiet fuenf Wohnungen durchsucht. Dabei wurden ueber 80 Navigationsgeraete, Airbags, Bargeld, Laptops, Handys, Beamer und gefaelschte Ausweise sichergestellt.
Die Beschuldigten haben sich nach Auskunft der Polizei bislang nicht zu den Tatvorwuerfen geaeußert oder diese bestritten.
Quelle: http://www.golem.de/0709/54921.html
