tiwi: GPS-Überwachungssystem für Teenager

Montag, Januar 25, 2010 16:29
Kategorie: Outdoor

Von dem amerikanischen Hersteller InThinc kommt ein ganz besonderes GPS-Navigationssystem auf den Markt: Mit dem Gerät namens tiwi sollen besorgte Eltern die Fahrweise ihrer Teenager aus der Ferne überwachen können.

Hilft bei Kontrolle und Überwachung autofahrender Teenager: tiwi

Hilft bei Kontrolle und Überwachung autofahrender Teenager: tiwi

Einmal ins Auto eingebaut, soll das System während der Fahrt nicht nur Positionsangaben, sondern auch Informationen zur Fahrweise des Sohns oder der Tochter per SMS und Web-Interface an die Eltern funken.

So soll tiwi bei Geschwindigkeitsübertretungen Alarm schlagen und beim Verlassen vorher definierter Zonen umgehend die Eltern informieren.

Laut Hersteller InThinc soll tiwi jedoch auch als “elektronischer Fahrlehrer” fungieren. Im Fahrlehrer-Modus sollen die Daten zur Fahrweise dann lediglich dem Fahrer per Sprachausgabe mitgeteilt und gespeichert, jedoch nicht per Mobilfunk an einen Dritten übermittelt werden.

Das Gerät soll zum Marktstart umgerechnet rund 410 Euro kosten.

Ein Überwachungsgerät wie tiwi mag zwar eine gute Idee sein, doch lässt sich das Navi wie jedes andere GPS-Gerät von einem Teenager, der nicht an der “kurzen Leine” hängen möchte, einfach ausschalten. Ob das System wohl die Eltern per SMS warnt, bevor es offline geht?

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3 Antworten zu “tiwi: GPS-Überwachungssystem für Teenager”

  1. Kevin sagt:

    Januar 26th, 2010 um 07:18

    Na toll, noch einen Schritt weiter zum Überwachungsstaat…

  2. Maria M. sagt:

    Januar 26th, 2010 um 18:11

    Wenn’s das schon gebe, würde ich’s sofort in den Wagen meines Sohnes einbauen lassen. Was der mir schon für schlaflose Nächte bereitet hat, wo wir nicht wußten, hat er eine Panne, Unfall oder übernachtet er bei Freunden…

  3. Franz sagt:

    Januar 28th, 2010 um 11:32

    Wenn man Eltern ist, dann ist es super! Aber für Teenager wäre es nicht so toll! Gute Idee für besorgte Eltern, aber wie immer, wird es in Zukunft auch für falsche Wege benutzt werden. Wie Kevin gesagt hat, vielleicht für einen Überwachungsstaat…

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