Forsa-Umfrage: SMS meistgenutzte Handyfunktion

Mittwoch, September 1, 2010 10:37

Das Nutzungsverhalten von Handys wurde kürzlich in einer repräsentativen Forsa-Umfrage untersucht. In dessen Rahmen wurden insgesamt 1000 Personen ab einem Alter von 14 Jahren befragt. Das Ergebnis zeigt, dass das Versenden vom SMS bei 73 Prozent der Befragten immer noch die beliebteste Funktion darstellt. Nur 17 Prozent hingegen verwenden die MMS-Funktion. Damit ist das Versenden von Kurzmitteilungen neben dem Telefonieren die am zweithäufigsten genutzte Funktion bei Mobiltelefonen. Darüber hinaus werden allerdings auch die Multimediafunktionen umfassend genutzt. So fotografiert die Hälfte der Befragten mit der integrierten Handy-Kamera oder nimmt damit Videos auf.

Immer mehr User (34 Prozent) benutzen das Handy als persönlichen Assistenten, da die teilweise recht großen Displays der Smartphones einen komfortablen Überblick über alle Termine und Kalendereinträge ermöglichen. Darüber hinaus hört jeder Fünfte Musik und 16 Prozent nutzen Handyspiele – in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist es sogar mehr als ein Drittel (36 Prozent). Die Navigationsfunktion wird inzwischen von rund 4 Millionen Handy-Besitzern (7 Prozent) genutzt.

Ebenso werden die noch neueren Möglichkeiten des Handys zunehmend beliebt. So werden Smartphones von etwa 10 Millionen Usern für das mobile Surfen genutzt, was etwa 17 Prozent aller Handy-Besitzer entspricht. Zehn Prozent lesen und Schreiben E-Mails und weitere sieben Prozent erweitern ihr Handy mit sogenannten Apps.

Ein Leben ohne Handy kann sich die Hälfte der Deutschen nicht mehr vorstellen. Etwa 22 Prozent der befragten Handybesitzer gab an, ihr Handy lediglich zum telefonieren zu nutzen. Allerdings handelte es sich dabei jedoch vorwiegend um ältere Menschen über 60 Jahre.

Intel und Nokia: Mobile 3D Forschungsprojekt gestartet

Mittwoch, August 25, 2010 11:00

Quelle: venturebeat.com

Erst kürzlich wurde bekannt, dass von Intel und Nokia ein gemeinsames Forschungszentrum in Oulu im Norden Finnlands eingerichtet wird. In der mit 140.000 Einwohnern sechstgrößten Stadt Finnlands wird man dann an der Entwicklung neuer Anwendungsszenarien gearbeitet, die die Nutzungseigenschaften von mobilen Geräten erweitern sollen, anders ausgedrückt: 24 Forscher sollen sich dort vor allem mit intuitiv nutzbaren 3D-Oberflächen beschäftigen.

Als Grundlage verwenden beide Unternehmen das gemeinsame Linux-Betriebssystem MeeGo, da dieses die größte Flexibilität bietet. Es soll durch eine dreidimensionale Oberfläche intuitiver zu bedienen werden. Als möglichen Forschungsansatz nennt die Pressemeldung auch Hologramme auf dem Display von Handys. Ein weiterer interessanter Ansatz klingt im Moment noch nach Zukunftsmusik. So besteht eine Vision aus Technologien, die es ermöglichen, ein 3D Hologramm seines Gesprächspartners zu erzeugen.

Intel hatte im Juni geäußert, MeeGo benötige vor allem eines: mehr Anwender. Diese lassen sich aber vor allem durch innovative Software gewinnen, wobei die Forscher aus Oulu helfen könnten. Außerdem mangelt es MeeGo an verfügbaren Endgeräten. Als Muster für die Entwicklung nutzt man das Nokia N900, das MeeGo aber nie als offizielles Upgrade bekommen soll. Und die angekündigten N-Series-Smartphones mit MeeGo lassen auf sich warten.

Telekom: Lieferschwierigkeiten beim iPhone 4

Mittwoch, August 18, 2010 9:41

Quelle: apple.com

Zwei bis drei Monate muss ein T-Mobile-Kunde zurzeit auf sein iPhone 4 warten, wie die Telekom bestätigte. Der Lieferengpass liegt danach bei Apple, T-Mobile wäre angeblich in der Lage, noch deutlich mehr Geräte zu verkaufen, wenn Apple sie liefern könnte.

Das liegt natürlich an der enormen Nachfrage. Ein schneller Kauf empfiehlt sich aber, denn Apple hat sein Angebot, eine Schutzhülle zur Behebung von Antennenproblemen kostenlos beizugeben, auf den 30. September befristet. Den Antrag dazu muss man mit einer iPhone-App abgeben, was schwer ist, wenn man das iPhone noch nicht hat. Wer die Hülle haben möchte, bekommt also bei T-Mobile sozusagen keine Gelegenheit dazu, sondern muss sich nach anderen Quellen umsehen.

Von einigen Apple-Shops in Frankfurt, Hamburg und München hört man, dass genügend Geräte vorrätig sind und zu den gleichen Preisen verkauft werden, wie bei T-Mobile. Vorrätig seien die schwarzen 16- und 32-GByte-Versionen, das weiße ist auf absehbare Zeit allerdings gar nicht lieferbar. Auch bei den Apple-Vertragshändlern kann sich ein Anruf lohnen, bekommen sie doch auch hin und wieder kleine Kontingente von T-Mobile. Der Mobilfunk-Reseller Debitel vertreibt inzwischen ebenfalls das iPhone 4, allerdings nur mit Debitel-Neuverträgen. Die entsprechen bis auf kleine Unterschiede den T-Mobile-Verträgen, nur das Tethering (Internet-Sharing) ist bei Debitel nicht möglich.

Das iPhone als mobile Notrufsäule

Dienstag, August 10, 2010 9:15

Quelle: gdv-dl.de

Eine neue Gratis-Applikation verwandelt das iPhone in eine mobile Notrufsäule.

Die iPhone-Applikation PAKOO – entwickelt von der Dienstleistungs-GmbH des Gesamtvebands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) – beantwortet auf Knopfdruck eine entscheidende Frage bei Autopannen: Wo genau bin ich eigentlich? Bleiben Autofahrer mit ihrem Fahrzeug liegen, können sie über dieses App Hilfe organisieren.

Dies geschieht, ohne dass die Hilfesuchenden ihren exakten Standort benennen müssen: Auf Knopfdruck ermittelt PAKOO per GPS die exakten Koordinaten, die dann an das Servicecenter der Autoversicherer übermittelt werden können. Anschließend wird eine Telefonverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut, wo alle relevanten Daten aufgenommen werden und schließlich der gewünschte Pannendienst informiert wird.

“Vor allem bei Notfällen in unbekannten Gegenden, auf unbekannten oder kleinen Straßen außerhalb von Ortschaften, bei beruflichen Fahrten genauso wie im Urlaub wird PAKOO für die Verkehrsteilnehmer eine große Hilfe darstellen. Auf den besonders gefährlichen Landstraßen versprechen wir uns vom Einsatz der neuen Technologie zudem eine noch schnellere und präzisere Information für die Rettungskräfte”, so die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL).

Besitzer eines iPhones können sich die Anwendung kostenlos im Apple Store herunterladen. Auch der Einsatz von PAKOO ist kostenfrei.

Kostenloses Ö-NAVI vorerst eingestellt

Mittwoch, August 4, 2010 9:40

Seit dem 31. Juli ist die kostenlose Handy-Navigation Ö-Navi Geschichte. Der Anbieter der Software, das Branchen- und Telefonverzeichnis “Das Örtliche“, nannte als Grund technische Schwierigkeiten. Damit ist nun keine einzige kostenfreie universelle Navigationslösung mehr verfügbar. Der Dienstleister, mit dem “Das Örtliche” zusammengearbeitet hatte, könne den Service nicht mehr fortführen, hieß es. Jedoch wolle man schon bald eine Alternative zur Verfügung stellen: “Wir arbeiten mit Hochdruck daran, kurzfristig ein alternatives Angebot zu entwickeln, welches das derzeitige Ö-NAVI ersetzen kann.”.

Bei der Java-Anwendung Ö-Navi handelt es sich um eine sogenannte Offboard-Navigation, die Routen im Netz berechnet und danach die benötigten Karten per Internetverbindung auf das Handy lädt, statt das Kartenmaterial lokal auf dem Handy zu speichern. Deshalb sind von der Einstellung des Dienstes auch solche Nutzer betroffen, die Ö-Navi bereits auf dem Handy installiert haben. Auch funktioniert Ö-Navi auf besonders vielen Geräten und unterstützt neben Smartphones auch einfachere Handy-Modelle, vor allem von den Herstellern Nokia und Sony Ericsson.

Der Pionier der kostenlosen Handy-Navigation mag nun nicht mehr sein, doch für Hersteller herkömmlicher Navigationsgeräte wird die Luft schon seit langem dünner. Immer mehr kostenlose Angebote kommen auf den Markt. Dazu gehören die Handy-Navigation “Google Maps Navigation” und “skobbler” für Handys mit dem Betriebssystem Android, “Navigon Select” für Kunden der Dt. Telekom mit einem iPhone, “Telmap Navigation” für die o2-Kunden und “Ovi-Maps” für Nutzer eines Nokia-Handys.

Trend: Navis ersetzen Landkarten

Mittwoch, Juli 28, 2010 9:32

Laut einer neuen Forsa-Umfrage sind Landkarten bei den Bundesbürgern ziemlich out. So planen 48% der Deutschen ihre Reiseroute zum Urlaubsort mit dem Navigationsgerät und 41% bereiten sich mit dem Internet-Routenplaner vor, da diese im Gegensatz zu Kartenmaterial die aktuellsten Veränderungen im Straßennetz anzeigen. Auch können in vielen Fällen Staus und Straßensperren einkalkuliert werden. Besonders Männer vertrauen den elektronischen Wegfindern, so Forsa. 53% der Herren vertrauten auf ein Navigationsgerät, hingegen nur 44% der Damen.

Der Umfrage zufolge verwendet nur noch rund ein Drittel Landkarten, ein knappes Viertel greift zum Reiseführer. Mini-Programme für Handys – die sogenannten Apps – dienten 5% der Urlauber zur Reiseplanung. Zwar ist das Display bei Handys kleiner als beim Navi, dafür aber die von Google Maps angebotenen Apps zur Routenplanung kostenlos. Bei den Online-Navi-Systemen gibt es auch kein Problem mit alten Daten oder Updates.

Besonders beliebt sind Navigationsgeräte der Umfrage zufolge bei Verbrauchern unter 30 Jahren. Fast zwei Drittel von ihnen verwendeten Navis für die Fahrt in den Urlaub. Aber auch etwa 28% der Senioren bevorzugen die elektronischen Navigationshilfen, 17% nutzen zudem Routenplaner im Internet.

Reaktion auf Apple Pressekonferenz

Donnerstag, Juli 22, 2010 9:00

Eine Pressekonferenz, in der Apple-Chef Steve Jobs auf die gravierenden Antennenprobleme des iPhone 4 einging, hat heftige Reaktionen von konkurrierenden Handyproduzenten auf den Plan gerufen. Jobs hatte u.a. am Beispiel des Blackberry Bold 9700, HTC Droid Eris und Samsung Omnia II gezeigt, dass die Empfangsqualität aller Handys sinkt, wenn man sie mit der Hand komplett umfasst – eine industrieweit unbestrittene Tatsache. Der Vorwurf speziell gegen Apple lautete jedoch, dass das Verbinden der beiden außen liegenden Antennen (eine für UMTS und GSM, die andere für GPS, WLAN und Bluetooth) den Empfang nochmals deutlich verschlechtern würde. Apples Lösung ist neuerdings die kostenlose Verteilung von Kunstoff-Schutzhüllen. Diese decken die Antennen ab, weshalb die Haut des Benutzers sie nicht mehr überbrücken kann. Apples erste Reaktion auf die Probleme war: “Vermeiden Sie, das Gerät auf diese Weise zu halten.” PR-Experten hatten Apple empfohlen, das iPhone 4 zurückzurufen.

HTC, RIM und auch Nokia reagierten sofort auf die Äußerungen des Apple Chefs. So gab die Chefetage des Blackberry-Herstellers RIM an, Apple versuche, sie und andere Firmen in sein “selbstgemachtes Debakel” hineinzuziehen. Das sei “inakzeptabel”. RIM habe bewusst vermieden, Geräte so wie das iPhone 4 zu konstruieren, dessen Antennen für Telefonie, WLAN und GPS in den Edelstahlseiten integriert sind.

HTC legte hingegen Vergleichszahlen zu Nutzerbeschwerden vor. Apple hatte angegeben, dass sich 0,55% (also über 16.000 Kunden) beschwert hätten. Laut HTC liegt die Beschwerdequote des Eris bei 0,016%. Das Eris ist seit über einem Jahr erhältlich, beim iPhone 4 kamen die Beschwerden innerhalb von drei Wochen zusammen.

Nokia reagierte ebenfalls recht deutlich, nannte in seiner Stellungnahme Apple aber nicht explizit und weist darauf hin, wie viel Arbeit und Erfahrung im Antennendesign stecken würden. Die Empfangsleistung sei für Nokia wichtiger als das Aussehen eines Geräts. Man habe menschliches Verhalten ausgiebig studiert, um sicher zu stellen, dass Nokia-Handys immer Empfang haben, egal wie man sie in der Hand hält. So seien in einigen Modellen zwei Antennen verbaut.

Inzwischen wird das Designproblem des iPhone 4 schon als “Antennagate” bezeichnet.

Star Wars jetzt auch im Auto

Freitag, Juli 16, 2010 9:00

Quelle: apfelwahn.de

Längst schon ist das Navigationsgerät mehr als eine Orientierungshilfe. Für zusätzlichen Fahrspaß sorgen alternative Ansagestimmen, z.B. “die Domina” oder “der Papst” als auch Kinostars wie Bruce Willis oder TV-Lieblinge (z.B. Homer Simpson).

Mit dem niederländischen Navi-Hersteller TomTom kann man sich nun endlich auch die Macht hinter dem Lenkrad aus dem Weltall holen. Der Fahrer hat nur eine Grundsatzentscheidung zu treffen: Will er auf die dunkle oder die helle Seite der Macht? Denn gewählt werden kann zwischen den Stimmen von Darth Vader und Meister Yoda. 10 Euro müssen Star Wars Fans für diesen Service zahlen. Zusammen mit Lucasfilm und VoiceSkins bietet TomTom über die Software “TomTom Home” das Sprachpaket an.

Die Sprüche erinnern Fans natürlich an die Kult-Kinofilme. Darth Vader etwa krächzt: “Dreh wenn möglich um. Dein Unglaube ist enttäuschend.” Yoda spricht gewohnt frei von Grammatik: “Helfen ich Dir kann. Ja, hmm. Dich zu Deinem Zielort führen ich werde.”

Nutzung mobiler Kommunikation boomt

Dienstag, Juli 13, 2010 9:00

Nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM telefonierte jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich 37 Stunden per Mobiltelefon. Bei angenommenen 16 Stunden Wachzeit hatten sie ihr Handy somit durchschnittlich fast zweieinhalb Tage ununterbrochen am Ohr. Seit 2005 habe sich das Gesprächsvolumen damit verdoppelt. Bitkom beruft sich dabei auf Daten der Bundesnetzagentur.

Die Summe der Handy-Gesprächsminuten stieg in Deutschland 2009 um 19 Milliarden auf 169 Milliarden. Das entspricht einem Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Nach Schätzungen des Bitkom wird sich das Wachstum auch in diesem Jahr in einer ähnlichen Größenordnung fortsetzen. Für das starke Wachstum seien insbesondere die Flatrates verantwortlich. Bereits 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt.

Auch der SMS-Versand hat 2009 ein Rekordhoch erreicht. Im Schnitt schrieb jeder Deutsche 420 Kurznachrichten. Die Gesamtzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 24 Prozent auf 34,4 Milliarden. In Deutschland bestehen derzeit 110 Millionen Mobilfunkverträge, weltweit sind es inzwischen fünf Milliarden.

Google: kein Nexus Two

Freitag, Juli 9, 2010 11:51

Nach nur sechs Monaten hat Google sein Engagement als Handy-Anbieter beerdigt. Es sei kein Nachfolger für das Nexus One geplant. Das Google-Handy war erst im Januar auf den Markt gekommen, verkaufte sich jedoch nur schleppend. Google sieht das Smartphone dennoch als Erfolg an. Man habe es vor anderthalb Jahren aus dem Grund für eine gute Idee gehalten, ein eigenes Handy auf den Markt zu bringen, um dem Google-Mobilbetriebssystem Android zu mehr Popularität zu verhelfen und das Geschäft mit mobiler Hardware weiterzuentwickeln. Dieser Plan sei so gut aufgegangen, dass es nun nicht mehr nötig sei, ihn ein weiteres Mal durchzuführen.

Angesichts der Verkaufszahlen des Google Nexus One scheint das wohl nicht der einzige Grund für Googles Rückzug als Handy-Hersteller zu sein. So wurden in den ersten 74 Tagen lediglich 135.000 Geräte abgesetzt, im Vergleich zum iPhone, das sich im gleichen Zeitraum eine Million Mal verkaufte. Allerdings kann sich Google ein ähnliches Vorgehen vorstellen, um Chrome OS, dem von Google entwickelten Desktop-Betriebssystem zum Durchbruch zu verhelfen. Pläne gebe es bereits und Hardware-Partner stünden bereit.

Das vom taiwanischen Smartphone-Spezialisten HTC gebaute Nexus One bot zahlreiche innovative Funktionen wie etwa eine Software zur Spracherkennung oder ein zweites Mikrophon zur Verbesserung der Sprachqualität. Nach dem Ende als Handy-Anbieter will sich Google in Zukunft ganz auf die Weiterentwicklung seines Handy-Betriebssystems Android konzentrieren.