RIM: Neue Blackberrys vorgestellt
Mittwoch, Mai 11, 2011 9:05
Research in Motion (RIM) war mit dem BlackBerry der Pionier in Sachen Smartphones, hat aber später irgendwie den Anschluss verpasst. RIM gibt jedoch nicht auf und bringt gleich zwei neue Modelle aus der BlackBerry Bold-Reihe auf den Markt.
Die neuen Blackberry-Modelle Bold 9900 und 9930 sind mit 10,5 Millimeter die bisher dünnsten Blackberrys. Auch sind sie schneller als ihre Vorgänger, haben einen 1,2-GHz-Prozesor, Hochgeschwindigkeits-Netzwerktechniken wie HSPA+ und außerdem acht Gigabyte Speicher an Bord. Dieser kann mit einer MicroSD-Karte auf bis zu 32 GB erweitert werden. Unter dem 2,8 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln befindet sich eine vollwertige physische Tastatur sowie ein optisches Trackpad, ganz so, wie man es von BlackBerry kennt.
Fehlstellen wurden ausgebessert und Techniken eingebaut, die Konkurrenzgeräte längst vorweisen. So kann die neue Kamera nun Videos in der HD-Auflösung 720p aufzeichnen. Die Augmented-Reality-Software Wikitude ist ebenso vorinstalliert. Im Zusammenspiel mit dem GPS-Empfänger und einem Kompass-Chip lassen sich damit in Echtzeit Informationen zur Umgebung ins Kamerabild einblenden. Auch ein NFC-Chip (Near Field Communications) ist vorhanden (wie auch im Samsung Nexus S und allen neuen Nokia-Smartphones). Künftig sollen Handys sich so zum Bezahlen einsetzen lassen.
Als Betriebssystem bekommt das BlackBerry Bold 9900 das neue BlackBerry 7 OS. Darin integriert ist das Feature BlackBerry Balance, das helfen soll, persönliche und geschäftliche Daten zu trennen. So können geschäftliche Kontaktdaten beispielsweise nicht von Facebook gelesen werden. Hinsichtlich der Ausstattung gleicht das BlackBerry Bold 9930 dem BlackBerry Bold 9900. Der einzige Unterschied: Das BlackBerry Bold 9930 unterstützt zusätzlich das CDMA-Netz, das in Nordamerika recht weit verbreitet ist. Was die Laufzeit der neuen Akkus betrifft, hat der Hersteller keine Angaben gemacht. Das werden wir wohl erst im Sommer erfahren, wenn die Blackberry Bold 9900 und 9930 auf den Markt kommen.
Nachdem in den letzten Tagen bekannt wurde, dass Apple’s iPhone in einer speziellen Datei abspeichert, wann der Nutzer wo mit welchem Funkmast verbunden war, gibt es nun die ersten Meldungen über ähnliche Vorgehensweisen in Verbindung mit dem Windows Phone 7. Der Unterschied: Apple scheint die gesammelten Daten nicht in die Hände zu bekommen, Microsoft fragt diese aber sehr wohl ab. Somit sind nun nicht nur Apples iPhone und Googles Android-Handys aller Hersteller, sondern auch das Windows Phone 7 dabei, Standortdaten seiner Benutzer zu sammeln.
Auf Vorwürfe, dass iPhone und iPad 3G ungefragt Positionsdaten in einer unverschlüsselten Datei speichern, hat Apple mit einer FAQ reagiert. Der Konzern bestreitet, dass das iPhone seine Position speichert. Vielmehr würde das Gerät lediglich eine Datenbank an WLAN-Hotspots in seiner Umgebung ansammeln. Diese soll helfen, die Position des Geräts leichter zu berechnen, sobald es vom Nutzer gewünscht ist. Gleichzeitig gibt Apple aber zu, dass zu viele Informationen gespeichert würden. Dies soll mit einem Software-Update demnächst behoben werden.
US-Forscher des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben einen Ansatz entwickelt, um mithilfe von GPS-Sensoren in Smartphones für bessere Verbindungsqualität und Datenraten zu sorgen.
US-Forscher vom Florida Museum of Natural History gingen der Frage nach: Bewegen sich Haie nach einem Zufallsmuster oder doch gezielt? Dabei machten sie bei der Beobachtung verschiedener Haiarten eine interessante Entdeckung: Tiger- und Fuchshaie können bis zu acht Kilometer entfernte Orte gezielt ansteuern.
Schulschwänzer – nein danke. Im Schulbezirk Anaheim in Südkalifornien müssen Schüler der siebten und achten Klasse ab sofort ein GPS-Tracking-Gerät mit sich tragen, wenn sie mehr als drei mal unentschuldigt gefehlt haben. Fünfmal täglich kontrolliert der Staat dann mittels GPS, ob die Schüler auch tatsächlich dort sind, wo sie sein sollen: zu Hause beim Losgehen, bei der Ankunft in der Schule, beim Mittagessen, auf dem Weg nach Hause und noch einmal abends um acht Uhr. Auch ein allmorgendlicher automatischer Weckanruf mit der Aufforderung, sich pünktlich auf den Weg zur Schule zu machen, ist inklusive.
Diebstahl ist ein allerorts bekanntes Übel und betrifft neben Alltagsprodukten bis Autos so ziemlich alles. Das schließt natürlich auch Fahrräder mit ein. Und vor allem in den “Flachlanden” der Niederlande, wo das Fahrrad als mitunter wichtigstes Fortbewegungsmittel gilt und daher auch jede Menge von “Drahteseln” anzutreffen sind, ein wichtiger Punkt.
Manchmal harmonieren moderne Technik und alte Leute einfach nicht so miteinander, wie das geplant war. Das musste auch ein Rentnerpaar aus Großbritannien bei ihrer Reise durch Deutschland erfahren. Auf die ganz harte Tour. Das Paar war unterwegs von Österreich nach Frankreich – und folgten strikt Ihrem Navigationssystem. Der 76-jährige Fahrer folgte der Anweisung “hier rechts abbiegen” und fuhr direkt in eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert nahe Freundpolz/Bayern.